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Pädagogische Konzeption

„Um die Welt kennen zu lernen, muss man Erfahrungen machen.“

(Gerd E. Schäfer)


 

Pädagogische Konzeption

der Sörnewitzer Kinderwelt

(extern)

Stand: März 2018

 

Als Kindereinrichtung ist es unsere Aufgabe, die Bildung und Erziehung der Kinder in der Familie zu begleiten, zu unterstützen und zu ergänzen. Wir bieten dem Kind vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsmöglichkeiten über den Familienrahmen hinaus und erfüllen damit einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.

Der sächsische Bildungsplan (SBP) ist Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

Im Sinne des Sächsischen Bildungsplanes sehen wir das einzelne Kind als Hauptakteur seiner Entwicklung. Diese Entwicklung ist ein individueller Prozess, geht eigene Wege und hat sein eigenes Tempo. Wichtigster Kompass für uns ist das Wohlbefinden des Kindes.

 

„Hilf mir es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengungen zu, denn daraus kann ich lernen.“ Maria Montessori

 

Wir als Erwachsene folgen den Spuren der Kinder und haben Vertrauen in deren Kompetenzen.

Durch unser professionelles, pädagogisches Handeln erfassen und unterstützen wir kindliche Bildungsprozesse und helfen dem Kind, seine Potentiale zu entfalten. Ziel ist es, die Entwicklung der Kinder zu selbstständigen und selbsttätigen Persönlichkeiten zu unterstützen und ihre Beteiligung an demokratischen Prozessen zu gewährleisten. Sie sollen sich als Teil der Gemeinschaft erfahren können.

 
„Ein ganzheitliches und demokratisches Bildungsverständnis, in dem das Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung im sozialen Miteinander verstanden wird, ist Grundlage…der Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen.“ SBP Seite 1

 

 

Grundlagen unserer Arbeit sind:

  • im Vordergrund stehen Wohlbefinden von Kindern und MitarbeiterInnen

  • das Bild vom konstruierenden Kind – das Kind entwickelt ein eigenes Weltbild durch den ganzheitlichen Prozess der Umweltaneignung, der Verarbeitung von Sinneseindrücken und Erfahrungen

  • Erwachsene als Ko-Konstrukteure, die beobachten, die Themen der Kinder erkennen und die Umwelt so gestalten, dass sie für Kinder ständig neue Herausforderungen bietet (Ko- Konstruktion = Lernen durch Zusammenarbeit)

  • eine wertschätzende pädagogische Arbeit, welche ausgehend von den Stärken und Interessen des einzelnen Kindes gestaltet wird

  • ErzieherInnen, welche sich als Lernende unter Lernenden verstehen

  • eine Fehlerfreundlichkeit gegenüber Kindern und Erwachsenen

  • die Bindungstheorie (Eingewöhnung)

  • eine ständige Kommunikation und Reflexion im Team

  • Beobachtung und Dokumentation als Grundlage für Lernprozesse (z.B. Portfolio)

  • Kreativität als Fähigkeit, schöpferisch zu denken, Ergebnisse zu verwirklichen und auf neue Situationen und Anforderungen zu übertragen

 

„Es geht darum, den Spuren der Kinder zu folgen und nicht gegen ihre Impulse, sondern mit Ihnen zu arbeiten. Es geht darum, den Kindern einen Ort der Lebensfreude und des Abenteuers zu bieten, an dem sie Futter für ihre Neugier finden, Gelegenheiten bekommen, ihren Mut zu erproben, und auf Erwachsene treffen, die Zeit für sie haben:“ Gerlinde Lill

 

 

 

Lernen

Ausgehend vom Entwicklungspotential des einzelnen Kindes gestaltet sich das Lernen in unserer Einrichtung- individuell und ohne die künstliche Trennung von Spiel, Lernen und Arbeit. Lernen findet selbstorganisiert und selbstbestimmt, aber auch dialogisch und mit allen Sinnen statt. Der Wechsel von Bewegung und Entspannung als ein Grundbedürfnis muss dabei gewährleistet sein.

Freude, Interesse und Neugier sind Motor für Lernen überhaupt.

 

„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will “ Galileo Galilei

 

Aufgabe des pädagogischen Personals ist es dabei, diese zu erkennen und die Spiel- und Lernumgebung entsprechend und stets aktuell zu gestalten. Voraussetzung dafür ist die Gestaltung einer guten Beziehung zwischen Kindern und Pädagogen.

Wir greifen die Themen des Sächsischen Bildungsplanes auf und geben den Kindern vielfältige Möglichkeiten, eigene Erfahrungen zu machen und diese zunehmend selbst zu reflektieren. Jedes Kind besitzt unterschiedliche Kompetenzen (sozial, intellektuell, motorisch…) und kann diese in unterschiedlichen Gruppen und Situationen weiterentwickeln.

 

 

 

Raum und Material

Räume und Materialien haben einen wichtigen Einfluss auf die kindliche Entwicklung.

Ihr Einsatz wird an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder orientiert und muss daher veränderlich bleiben. Ein offener Zugang zu verschiedenen Räumen und Materialien soll Bildungsprozesse herausfordern.

Durch eine konsequente Beobachtung schließen wir eine Reizüberflutung für die Kinder aus. Dafür nutzen wir ein durchdachtes Raum- und Farbkonzept.

 

Solange wir beim Gestalten unserer Räume die Sinne ausklammern, haben wir wenig vom Wesen und Geheimnis der Kindheit begriffen vgl. „Das Paradies ist nicht möbliert“
 

 

 

Demokratie/ Beteiligung

„Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihres Entwicklungsstandes an allen sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen.“ § 8 SGB VIII/KJHG

 

…dies ist verbindliche Grundlage unserer Arbeit. Selbständiges und verantwortungsbewusstes Handeln (Nicht nur denken und wollen!) sollen vorgelebt und herausgefordert werden.

 

Beteiligung und Beschwerdemanagement werden unter anderem sichtbar an:

  • am Recht auf freie Wahl der Beziehungen zu Kindern und Pädagogen

  • der Herausforderung, Konflikte zunehmend selbständig zu lösen

  • der Entscheidungsmöglichkeit, im Rahmen der organisatorischen Gegebenheiten, Spiel- und Lernorte zu wählen (incl. Außengelände)

  • individueller Gestaltung der Ruhezeiten

  • Selbstbestimmung bei den Mahlzeiten

  • maßgeblicher Mitbestimmung bei der inhaltlichen Gestaltung des letzten Kindergartenjahres

 

Erwachsene geben Orientierung. Sie setzen den Rahmen, indem Kinder sich bewegen- nicht nur räumlich, sondern auch atmosphärisch. Sie stecken die Grenzen ab, innerhalb derer Kinder ihre Rechte wahrnehmen und ihre Möglichkeiten ausschöpfen.“ Dr. Gerlinde Lill – NOA Berlin

 

 

 

Spiel und Bewegung

Spiel ist die Haupttätigkeit des Kindes und Mittel zur Konstruktion und Erweiterung seines eigenen Weltbildes. Wir bieten den Kindern ausreichend Raum und Zeit für ein ungestörtes Spiel. Dadurch bekommen sie die Möglichkeit, vielfältige, notwendige soziale Erfahrungen zu machen.

Auf Wunsch der Kinder kann das Spiel auch von den Erwachsenen begleitet werden.

Körperwahrnehmungen und Körpererfahrungen sind Bestandteil kindlicher Identitätsentwicklung. Deshalb sind Spiel und Bewegung untrennbar miteinander verbunden. Aus diesem Grund legen wir besonderes Augenmerk auf die intensive individuelle und zielgerichtete Nutzung unseres großzügigen Außenbereiches.

 
„Das Kind hat 100 Sprachen, 100 Hände, 100 Weisen zu denken, zu sprechen und zu spielen, 100 Welten zu entdecken, 100 Welten zu träumen.“ Loris Malaguzzi

 

 

 

Beobachtung und Dokumentation

„Grundvoraussetzung für die Beobachtung ist eine positive, den Kindern zugewandte Grundstimmung.“ SBP, Kontexte, Seite 4

 

Beobachten setzt ein bewusstes Wahrnehmen und ein zielgerichtetes Augenmerk auf Aktivitäten, gruppendynamische Prozesse und Aussagen der Kinder voraus und ermöglicht planvolles pädagogisches Handeln.

Die auf Grund der regelmäßigen Beobachtungen erstellten Dokumentationen sind grundlegend für unsere pädagogische Praxis. Sie dienen den Kindern zur Reflexion ihrer Selbstbildungsprozesse, informieren Eltern über die aktuelle Entwicklung ihrer Kinder und dienen Erziehern als Fundament für ihre weitere Arbeit.

Wir nutzen in unserer Kita dafür bevorzugt eine Form der Bildungs- und Lerngeschichten, den „Baum der Erkenntnis“ und natürlich die Portfolio- Arbeit.

 
„Fangt an eure Kinder zu studieren – Ihr kennt sie bestimmt nicht.“ Rosseau
 

 

 

Tagessgestaltung

Unsere Kindertageseinrichtung hat Montag bis Freitag von 6.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Kinder kommen und gehen zu unterschiedlichen Zeiten, je nach familiären Bedürfnissen und Gegebenheiten.

Die Tagesgestaltung unterliegt in unserer Einrichtung keinem starren Zeitschema, sondern orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder. Dabei schaffen wir eine Atmosphäre, in der das Wohlbefinden der Kinder im Vordergrund steht. Kinder zeigen uns, was sie brauchen - gut ist, was gut tut!

 

„Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, sondern immer nur mit sich selbst“ J.H.Pestalozzi

 

Es ist uns vordergründiges Anliegen, Kindern Freiräume für individuelles Spiel und Lernen zu schaffen, zuzulassen und beides nicht voneinander zu trennen.

Aus organisatorischen Gründen müssen Mahlzeiten und Ruhezeiten an ein zeitliches Raster angelehnt sein. Regeln sind dafür unabdingbar, sind aber Kind-orientiert und flexibel.

 

 

 

Ruhen und Schlafen

Ruhe- und Schlafzeiten sind ein individuelles Bedürfnis und unabdingbar für ein gesundes Heranwachsen der Kinder.

 
„Auch bei der Tagesstrukturierung ist die Balance zwischen Anspannungs-, Ermüdungs- und Erholungsphasen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Entwicklungen und Bedürfnisse der Kinder herzustellen.“ SBP, somatische Bildung, S.8
 

Durch verschiedene Ruhe- und Schlafzeiten bekommen die Kinder die Möglichkeit, ein eigenes Körpergefühl für ihren Erholungsbedarf zu entwickeln. Das selbständige Aufstehen nach dem Mittagsschlaf verstärkt die positive Einstellung zum Ruhen. Erzieherinnen beobachten das Ruhebedürfnis der Kinder genau und gestalten mit ihnen gemeinsam die Art und Weise der entsprechenden Situationen.

 

 

 

Ernährung und Tischkultur

Kinder haben das Recht auf ausreichende und gesunde Ernährung.

Wir achten darauf, dass Speisepläne anhand der Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Ernährung gestaltet werden und die Eltern ihren Kindern in diesem Sinne eine ausgewogene Frühstücks- und Vesperverpflegung zur Verfügung stellen.

Die Gestaltung der Mahlzeiten zielt auf einen selbstbestimmten, angemessenen Umgang mit Nahrungsmitteln.

 

„Kinder lernen von klein auf verschiedene Speisen, Geschmacksrichtungen und Konsistenzen kennen und entwickeln daraus ihre eigenen Vorlieben. Dazu gehört ebenso, eigene Bedürfnisse zu erkennen - `Wie viel kann ich essen und wie schnell oder langsam mag ich essen`- und zu erleben, wie ihre Entscheidungen respektiert werden“ SBP, somatische Bildung, S.9

 

Vorbildwirkung und Motivation der Erzieherinnen sind dabei von entscheidender Bedeutung. Durch altersgerechte Aufklärung gelangen die Kinder zu Kenntnissen über gesunde Ernährung.

In Anlehnung an unseren „Kindergarten- Knigge“ fördern wir eine Tischkultur entsprechend unserer gesellschaftlichen Ansprüche.

 

Das Mittagessen bekommen wir von der Firma Apetito geliefert. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link.

https://www.apetito.de/essen-fuer/kinder

 

 

 

Elternarbeit

„Für die Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf“ afrikanisches Sprichwort

 

Eltern und Erzieher tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Bildung und Erziehung der Kinder.

Aus dieser Verantwortung heraus ist eine Kooperation zwischen Eltern und ErzieherInnen ein wichtiger Bestandteil der Erziehungspartnerschaft.

Das auf Grundlage des Sächsischen Bildungsplanes erstellte Konzept unserer Kita beinhaltet eine professionelle, transparente und konstruktive Zusammenarbeit mit Eltern. (z.B. Eingewöhnung, jährliche Elterngespräche, Elternabende…)

Es gibt in unserer Einrichtung einen Elternbeirat als gewähltes Gremium.

Unsere Kita versteht sich als familienergänzend.

 

 

 

Eingewöhnung und Übergänge

„Ohne Eltern geht es nicht“ H.J.Laewen

 

Die Eingewöhnung erfolgt in unserem Haus in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell (nach Laewen, Andres und Hédavári 2011)), da Sicherheit und Wohlbefinden grundsätzliche Voraussetzungen für eine gelungene kindliche Entwicklung darstellen. Die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil der Eingewöhnung.

Übergänge (Krippe-Kindergarten- Grundschule) werden im Team besprochen und individuell gestaltet.

 

„Lernen und (Selbst-) Bildung kann nur dann gelingen, wenn wir sichere Kinder haben“ Loris Malaguzzi

 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten: http://www.infans.net/pdf/Eingewoehnung.pdf

 

 

 

Schulvorbereitung

„Wenn Du in die Schule kommst, dann beginnt der Ernst des Lebens“, sagen alle zu Annette. Wie der wohl aussieht? Und wie soll sie sich da noch auf ihren ersten Schultag freuen? Als sie den Ernst des Lebens dann tatsächlich kennenlernt, ist alles ganz anders als gedacht… vgl. der Schulanfangs-Klassiker – von Sabine Jörg und Antje Drescher

 

Schulvorbereitung verstehen wir als Lebensvorbereitung und diese beginnt bei uns mit dem Tag der Aufnahme in die Kita.

Auch die Erstklässler des nächsten Schuljahres leben bei uns in offenen Strukturen und finden sich in unterschiedlichsten Lern-, Spiel- oder Arbeitsgruppen zusammen. Dennoch können sie sich als besondere Gemeinschaft erleben. Wir schaffen gezielt Möglichkeiten, ihre Erfahrungsbereiche zu erweitern.

Wir arbeiten an der Optimierung der Kooperation mit der Grundschule, um den Übergang für die Kinder erfolgreich mitgestalten zu können.

 

 

 

Integration

Herr Keuner sah sich die Zeichnung seiner kleinen Nichte an.
Sie stellte ein Huhn dar, das über den Hof flog. „Warum hat dein Huhn eigentlich drei Beine?“, fragte Herr Keuner.
„Hühner können doch nicht fliegen“, sagte die kleine Künstlerin,
„und darum brauchte ich ein drittes Bein zum Abstoßen.“
„Ich bin froh, dass ich gefragt habe“, sagte Herr Keuner.“ Berthold Brecht

 

Der Ursprung der Offenen Arbeit liegt in der Notwendigkeit und dem Bedürfnis zur Integration des einzelnen Individuums in die Gesellschaft.

Im Vordergrund steht bei uns das Ziel, Inklusion zu leben.

Jedes Kind erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter, soweit es die organisatorischen Bedingungen in unserem Haus zulassen.

 

 

 

Sicherheit und Aufsichtspflicht

„Aufsichtspflicht …bedeutet, abzuwägen, zu differenzieren, das Kind, die Bedingungen, die Situation ins Verhältnis zu setzen und zu entscheiden, was zugelassen werden kann und was nicht. Das ist professionell.“
Roger Prott, „Rechtshandbuch für Erzieherinnen und Eltern“

 

Bei der Erfüllung unseres Erziehungsauftrages ist die Einhaltung geltender Sicherheitsvorschriften selbstverständlich Bedingung.

Unsere Kinder sollen auch zu selbstständigem, verantwortungsbewusstem Umgang mit Gefahren erzogen werden, was voraussetzt, dass sie diese auch erkennen und abschätzen können müssen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, den Kindern (familienergänzend) Raum für diese notwendigen Erfahrungen zur Verfügung zu stellen.

Erzieherinnen und Eltern stehen dazu in Kontakt.

 

 

 

Gender

Unter Genderpädagogik verstehen wir eine geschlechtsbewusste Erziehung. Wir wollen Jungen und Mädchen dazu befähigen, ihre eigene persönliche Geschlechtsidentität zu finden und sie flexibel handhaben zu können.

Dies setzt die Reflexion der eigenen Sozialisation voraus und beinhaltet gleichzeitig eine Abstimmung der Raumgestaltung auf die Bedürfnisse von Jungen und Mädchen.

 

„Aufgabe der KiTa ist es, Mädchen und Jungen bei der Entwicklung der eigenen Weiblichkeit bzw. Männlichkeit und mithin in ihrer eigenen Identitätsentwicklung zu unterstützen und individuelle Unterschiede zuzulassen“ SBP, Somatische Bildung, S. 5
 

 

 

Leitung

Die Leitung der Kita steht in engem Kontakt zum Träger der Einrichtung. Die Verantwortungsbereiche umfassen:

  • pädagogische, wirtschaftliche und technische Leitung

  • Teamorganisation

  • Vernetzung mit Kommune, Jugendamt und anderer übergeordneten Institutionen

  • Elternarbeit (z.B. Erstkontakt)

  • Qualitätsmanagement

  • Öffentlichkeitsarbeit

 

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie, sich nach den endlosen Weiten des Meeres zu sehnen.“ Antoine de Saint-Exupéry

 

 

 

Verantwortlichkeiten

„Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.“ Aristoteles

 

Bedingt durch die Struktur des Trägers, übernimmt jede Mitarbeiterin der Einrichtung mehrere Aufgaben, um einen reibungslosen Ablauf des Kita- Alltages zu garantieren. (z.B. Rechnungslegung, Betreuung der Homepage, Kooperation mit Grundschulen, Integration, Fotobestellung…)

 

 

 

Feste, Feiern, Traditionen

Über Jahre hat sich in unserem Haus eine eigene Kultur für Feste, Feiern und Traditionen entwickelt. Es ist uns wichtig, regionale und familiäre Gepflogenheiten aufzugreifen und zu ergänzen. Religiöse Grunderfahrungen und Werteentwicklung im Auftrag des Sächsischen Bildungsplanes sind dabei fester Bestandteil. Dabei werden die Kinder angeregt, ihre Selbstkompetenz zu entwickeln und Gemeinschaft zu erleben.

 
„Kinder brauchen die Auseinandersetzung mit den religiösen und philosophischen Fragen und Traditionen ihrer Herkunft und Umwelt, um Sinn und Orientierung für ihr Leben zu entdecken.“ SBP, Religiöse Grunderfahrungen und Werteentwicklung, S.5

 

 

 

Vernetzung

Der „Sörnewitzer Kinderwelt e.V.“ betreibt nur eine Einrichtung und ist seit Jahren um eine stärkere Vernetzung bemüht. Diese Vernetzung findet auf pädagogischer, kommunaler und wirtschaftlicher Ebene statt und ist unterschiedlich ausgeprägt. Einige Vernetzungen entstanden durch die Teilnahme an verschiedenen pädagogischen Projekten, andere sind z.B. an verwaltungstechnische Aufgaben gebunden. Form und Inhalt der Zusammenarbeit sind an die Aufgaben einzelner Mitarbeiter geknüpft.

 
„Wer sich auf einen gemeinsamen Weg, einen Dialog begibt, kann nie wissen, wohin er führt“ (unbekannt)


 

 
 

„Hier ist ein Mandarinenkäfer!“ (Marienkäfer)


„Der Papa war schon einmal ein Schulkind. Aber jetzt ist er groß und ein Arbeitskind“


„Ich kann sogar einen Rückwärtsbaum!“ (Purzelbaum)


„Der Bauarbeiter ist aus seinem Baugehege rausgegangen!“ (Bauzäune)